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Liebe Leserin, lieber Leser,

was will heute nicht alles gelebt und erlebt werden - "1.000.001 Dinge die Sie getan haben müssen, bevor Sie sterben!!"
Welch grandioser Irrsinn. Ist uns wirklich schon so fad, dass wir Bücher benötigen (und das in nicht unbedenklicher Auflagenstärke) die uns sagen, was wir bis zu unserem Tod alles zu tun haben? Mir machen solche Auswüchse von Zeit und Zeit Kopfzerbrechen. Wie ist das bei Ihnen?

Newsletter 01/15

  • Lass Dir Zeit zum Leben!
  • Was bleibt ist das Erleben
  • Buchtipp: Der kleine Taschentherapeut

 

Lass Dir Zeit zum Leben!

Die nächsten Zeilen möchte ich nicht weiter kommentieren. Nur so viel - damals war die geschlechterneutrale Schreibweise noch nicht "erfunden".

Wirklich, er war unentbehrlich!
Überall, wo was geschah
zu dem Wohle der Gemeinde,
er war tätig, er war da.

Tennisstunde, Golf und Polo,
Hauptbilanz, Quartalsbericht,
Vorstandssitzung, Konferenzen,
ohne ihn da ging es nicht.

Ohne ihn war nichts zu machen,
keine Stunde hatt´er frei.
Gestern, als sie ihn begruben,
war er richtig auch dabei.

Nach Wilhelm Busch (2. Strophe an die heutigen Verhältnisse angepasst)

Was bleibt, ist das Erleben

Was bleibt im Leben langfristig am ehesten in Erinnerung? Häufig sind es Begebenheiten, bei denen man gemeinsam mit Freunden etwas besonderes erlebt hat - in der Natur unterwegs war. Hier kommen wir in unserem urzeitlichen Mensch-Sein wieder nahe. Die kökörperliche Betätigung, der Kontakt zur Natur und das Miteinander lassen uns das Hier und Jetzt, den Augenblick, besonders einprägsam erleben.
Viele Menschen haben vergessen, wie sich Natur anfühlt. Wir selbst domestizieren, zähmen sie immer stärker, um den Kontakt mit ihr besser vermarkten zu können. Ansonsten wäre sie ja zu gefährlich! Die Menschen haben sich einen sicheren Raum geschaffen und damit auch die Möglichkeiten, eines halbwegs angenehmen Lebens. Zumindest in der industrialisieren Welt.
Diese Sicherheit geht jedoch auf Kosten des Erlebens-Werts. An den wenigen Plätzen, an denen die Welt noch ursprüglich ist, steigen die Reiseversicherungen aus! Erleben dieser Art ist nicht üblich und nicht erwünscht.

In der Beratung versuche ich dieses naturangebundene Erleben beim Walk & Talk Coaching zu nutzen, um meinen Klienten den Zugang zu Ihren ureigenen Themen zu erleichtern. Viele wollen nachher gar nicht mehr in der Praxis arbeiten. Der Raum Natur ist einigen - trotz der immer größer werdenden Distanz zur Natur - immer noch näher, als vier gemauerte Wände.

Buchtipp

Arnold A. und Clifford N. Lazarus: Der kleine Taschentherapeut - in 60 Sekunden wieder o.k.. Klett-Cotta: Stuttgart, 1997
Kein Ersatz für einen menschlichen Berater oder Therapeuten, aber dennoch ein Buch voller interessanter Anregungen zu vielen Problem(ch)en des Lebens...


Alles Gute und einen wärmenden Sommer

Gerd Essl

Besuchen Sie mich im Web - www.gerd-essl.at

 
 

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